Samstag, 4. März 2017

Guatemala mit den Augen eines Insiders

Lateinamerika ist ein besonderes Reiseland! Fern ab vom Pauschaltourismus kann man hier noch unberührte Natur, eine bunte Tierwelt und historische Stätten genießen sowie in Kultur und Gebräuche der einheimischen Bevölkerung eintauchen.


Die ehemalige Hauptstadt Guatemalas (Antigua Guatemala – altes Guatemala) wurde 1773 von einem Erdbeben heimgesucht, das die komplette Stadt zerstörte und etliche Menschen tötete. Daraufhin verlagerte man die Hauptstadt dorthin, wo das heutige Guatemala Stadt liegt. Kulturell, kulinarisch und touristisch gesehen blieb Antigua aber unangefochten auf der Nummer 1. Diese Stadt ist mit ihrer schönen spanischen Architektur, den vielen bunten Gebäuden, großen Plätzen, historischen Kirchen und Kathedralen, Universitäten und anderen kolonialen Schätzen das Aushängeschild des Landes und auch wahrlich ein echtes Juwel. 



Weitere Sehenswürdigkeiten Guatemalas:

Tikal
Der „Ort der Stimmen“, was Tikal übersetzt bedeutet, ist die bekannteste Maya-Ruine des Landes und eine der sehenswertesten in ganz Zentralamerika.



Semuc Champey, ein Wunder der Natur
Mitten in Guatemala befindet sich dieses unglaubliche Naturphänomen: Unzählige türkisgrüne Wasserbecken reihen sich hier aneinander, die vom Río Cahabón gespeist werden. Der Großteil des reißenden Wassers jedoch fließt unterirdisch unter den Becken hindurch, sodass Baden kein Problem darstellt. 



Lago Atitlán
Aldous Huxley bezeichnete diesen See als den schönsten der Welt. Die drei Vulkane, die dem Lago Atitlán sein Talbett ermöglichen, erschaffen tatsächlich eine der atemberaubendsten Szenerien, die man sich nur vorstellen kann.



Lagune Lachua
Versteckt mitten im Urwald, nur erreichbar durch eine lange Busfahrt und einen 4-Kilometer-„Spaziergang“ durch den Dschungel liegt diese wunderschöne Lagune. Sie wird auch als Spiegel des Himmels bezeichnet, weil die stille Oberfläche jede Wolke in gleicher Klarheit wiedergibt.



Monterrico
Ein bisschen entfernt von der typischen Route liegt das kleine Dorf Monterrico an der pazifischen Küste. Wunderschöne, weite, schwarze Strände, hohe Wellen, garantierte Sonnenuntergänge und eine ruhige und gemütliche Atmosphäre machen diesen Ort zu einem echten Highlight.



Markt in Chichacastenango
Wer Souvenirs für Freunde und Verwandte oder sich selbst kaufen will, ist hier richtig. In dieser kleinen Stadt in den Bergen, die oft auch nur „Chichi“ genannt wird, gibt es einen der größten und schönsten indigenen Märkte auf dem amerikanischen Kontinent. Hier bekommt man alles, was das Shopping-Herz begehrt: Lokale Handarbeit (Masken, Holz- und Tonarbeiten, …), Textilien aller Art, Obst und Gemüse und vieles mehr.


















Peter Kruse:
Meine Lebensreise hat mich nach Costa Rica, Guatemala und Kuba verschlagen. Ich mag diese Länder, weil sie kleiner und einfacher zu erkunden sind als die großen Länder Südamerikas. 
Costa Rica war der perfekte Einstieg in die lateinamerikansiche Welt. Dieses kleine Land besitzt auf engstem Raum vier völlig verschiedene Klimazonen, was eine unvergleichbare Flora und Fauna hervorgebracht hat. Vulkane, Wasserfälle, Regen- und Nebelwald und wunderschöne Traumstrände, sowohl am Pazifik als auch an der Karibikküste. Costa Rica hat 1949 per Volksentscheid die Armee abgeschafft. Das viele eingesparte Geld für Panzer, Waffen und sonstiges Kriegsgerät konnte somit in Infrastruktur, Bildung und Gesundheit investiert werden. Die Mittelschicht stellt die größte Bevölkerungsgruppe dar. Das unterscheidet die "Schweiz Mittelamerikas", wie Costa Rica auch genannt wird, ganz entscheidend von den übrigen Ländern Lateinamerikas. In den Nachbarstaaten sind die Extreme zwischen wenigen sehr Reichen und viel zu vielen sehr Armen weitaus ausgeprägter. 


Kuba war eine ganz besondere Erfahrung. Hier ticken die Uhren komplett anders als im Rest der Welt. Die Mischung aus karibischer Lebensfreude mit dem trockenen Kommunismus hat einzigartige Menschen hervorgebracht. Ein beeindruckendes Land mit Einwohnern die niemals aufgeben und bedingungslos zu ihrem vermeintlichen Befreier Fidel Castro stehen (auch nach seinem Tod). Sie sind es gewohnt, mit wenig auszukommen und kompensieren den fehlenden Konsum mit Musik und ausgelassenem Tanz.




Letztendlich habe ich Guatemala zu meiner finalen Wahlheimat erklärt. Wie alle Länder Lateinamerikas hat es bezaubernde Naturschönheiten zu bieten. Die Besonderheit hier ist die lebendige indogene Bevölkerungsgruppe, die knapp 50% der Gesamtbevölkerung ausmacht. Seine 23 Stammessprachen + Spanisch machen Guatemala zu einem echten Vielvölkerstaat. Farbenfrohe Trachten beleben das Alltagsbild und ein ganz besonderes, bescheidenes und freundliches Wesen der Einheimischen machen den entscheidenen Unterschied zum Rest der von mir bereisten Länder. Guatemala besitzt eine reiche (Maya-)Kultur, allerdings keine Traumstrände. Deshalb ist dieses Land vom Massentourismus verschont. Das macht das Leben hier umso angenehmer für mich.











Das Buch:
Grenzenlos: Ein zeitgenössisches Märchen für Erwachsene
Diese Erzählung handelt von dem schon frühzeitig von Fernweh und Lust auf Abenteuer in fremden Ländern heimgesuchten Max. Mit 24 Jahren beschloss dieser, sich selbst für sein Leben verantwortlich zu zeichnen. Also verfasste er seine Lebensziele und begab sich auf eine Reise. Sein Weg führte ihn in eine spannende und exotische Welt. Dieser machte ihn zu dem Menschen, der er heute ist.
Anhand eigener Erfahrungen und inspirierender Geschichten beeindruckender Menschen, die ihm im Leben begegnet sind, zeigt er, dass nichts unmöglich sein muss.

Produktinformation
Taschenbuch: 332 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 4 (2. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3743101009
ISBN-13: 978-3743101005
Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 1,8 x 20,3 cm

der Autor:
Peter Kruse lebt ein Leben, in dem die einzige Konstante der Wechsel ist. Sein Werdegang ist gezeichnet von extremen Höhen und Tiefen. Er war vermögend und arm, erfolgreich und depressiv, geliebt und einsam, voller Lebensfreude und dem Tod mehrere Male nur knapp entkommen. Deutschland, England, Costa Rica, Guatemala, Kuba und Honduras waren seine Heimat.
Geboren wurde er 1963 in einem kleinen Ort in Niedersachsen, hat aber Hamburg schon frühzeitig zu seiner Wahlheimat gemacht. Schul- und Studienzeit verbrachte er in Deutschland und England, bevor er sich 1992 auf die Reise begab.
Heute lebt er am wunderschönen Río Dulce, nahe der Karibikküste von Guatemala. Aufgeben war nie eine Option.
Mehr Infos gibt es hier:
www.facebook.com/PeterKruseGrenzenlos


Die folgende Rezension des Redaktionsleiters der Augsburger Allgemeine Zeitung fasst den Inhalt des Buches sehr schön zusammen:
„Autor Peter Kruse lässt Max, den Erzähler, überwiegend sein eigenes spannendes Leben beschreiben, das sich seit mehr als zwei Jahrzehnten in Mittelamerika abspielt. Ein junger Deutscher landet in Costa Rica, Kuba und Guatemala, wo er nicht zum Aussteiger, sondern zum Einsteiger wird. Max überschreitet Grenzen, setzt sich über gängige Klischees und Vorurteile hinweg und wird mit einer neuen Heimat unter Menschen belohnt, die selbst in Armut und unter widrigen Lebensverhältnissen häufig fröhlicher sind als viele Wohlstandsbürger im reichen Deutschland.
Kruse erzählt unterhaltsam und erfrischend Geschichten aus dem Alltag in einer Weltregion, in der ein Menschenleben erbärmlich wenig wert sein kann, und das Zusammenleben doch so oft von großer Mitmenschlichkeit und herzlicher Freundlichkeit geprägt ist. Kruse macht seinen Lesern Hoffnung, indem er aufzeigt: Es lohnt sich immer, Grenzen zu überschreiten, nie zu verzagen und sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. 
Das kurzweilige Buch, das einem Wert und Lohn von Neugier und Aufgeschlossenheit vor Augen führt, habe ich in einem Zug gelesen. Ich kann es nur empfehlen.“

©byChristine Erdic 



Donnerstag, 16. Februar 2017

Buntes Karnevalstreiben in Venedig

Jedes Jahr verwandelt der Karneval Venedig in eine Stadt des Prunks, der Farben, der Musik, der Feuerwerke und der eleganten venezianischen Bälle. Der Karneval in Venedig zählt zu den schönsten und bekanntesten der Welt.


Dieses Jahr findet der Karneval vom 11. bis zum 28. Februar statt. Es werden unterschiedliche Veranstaltungen geboten wie zum Beispiel das Festa delle Marie am 18. Februar.


 Höhepunkt ist die Parade der „Zwölf Marien“ von San Pietro di Castello zum Markusplatz, wo man viele traditionelle venezianische Kostüme zu sehen bekommt. Am Wochenende findet der historische Umzug mit geschmückten Booten in den Kanälen statt.


Während des Karnevals in Venedig können sich die Besucher aber auch an zahlreichen Maskenfesten auf dem Markusplatz  erfreuen. Dort werden die schönsten und authentischsten Kostüme vor dem großen Finale am 26. Februar bewertet.


Die Lust am Verkleiden ist alt. Schon vor über 900 Jahren wurde der Karneval in Venedig gefeiert. Die Masken boten damals Anonymität - soziale Schranken waren somit aufgehoben. Adelige verkleideten sich als Diener und Diener als Adelige, Männer und Frauen tauschten die Gewänder. 


Für ein paar Tage im Februar wurden Sitte, Anstand und Rollen-Zugehörigkeit dem närrischen Treiben geopfert. Venedig, das war ein europäisches Zentrum der Vergnügungen, der Feste, der Liebe. Trotz heftiger Gegnerschaft der Kirche und zahlreicher Verbote etwa um 1300 und 1500 feierten die Venezianer ihren Karneval weiter. 


Im 18. Jahrhundert, zu Lebzeiten Casanovas, stand der Karneval in voller Blüte. Damals dauerten die närrischen Tage fast ein halbes Jahr und wurden sogar über die Staatsgeschäfte gestellt. 
Erst als Napoleon 1797 die Stadt einnahm, verbot er den Karneval kurzerhand.


Die Herrschaft Napoleons war nicht nur Untergang der Republik, sondern auch der beginnende Dornröschenschlaf des Karnevals. 


 Die Wiedererweckung des Karnevals aus seinem fast 200-jährigen Schlaf ließ ihn dann zu einem der wichtigsten Feste in Italien werden.
. (Quelle: http://www.reise-nach-italien.de/karnevalsmasken-venedig.html )


Es ist noch nicht zu spät, Zimmer und Touren für den Karneval in Venedig zu buchen. Anbieter wie Trivago haben jetzt besonders günstige Angebote im Sortiment.
Und wer dennoch zu Hause bleiben muss, der kann sich mit spannender Lektüre trösten:

Mystica Venezia


Eine verschwundene Braut und ein geheimnisvoller Orden
Guido hat sich seine Hochzeitsreise nach Venedig dann doch etwas anders vorgestellt. Verzweifelt macht er sich gemeinsam mit seiner Schwägerin Ana Karina in den Wirren des Karnevals, der durch die engen Gassen der Lagunenstadt tobt, auf die fast aussichtslose Suche nach Christina Maria und stößt dabei auf eine geheimnisvolle Legende.
Leseprobe
Feuchter Nebel legte sich über die Stadt. Venedig im Februar … fröstelnd zog Guido die Schultern hoch.
„Au, verf …“, gereizt schaute er in das maskierte Gesicht eines Edelmanns, der sich galant vor ihm verbeugte.
Die Masse verkleideter Karnevalisten bewegte sich zäh Richtung Markusplatz. Eine bunt gemischte Schar. Der Edelmann verschwand in der Menge, und Guido fasste nach der Hand Christina Marias, die jetzt hell auflachte vor Vergnügen. Karneval in Venedig, das war natürlich ihre Idee gewesen. Es war ihre Hochzeitsreise, und Guido hatte eine Kreuzfahrt auf einem dieser Luxusschiffe in der Karibik vorgeschlagen, aber nein: Christina Maria bestand auf Venedig, und wie immer setzte sie ihren Willen durch.
„Dort hast du genug Wasser, und Schiffe gibt es da auch!“, argumentierte sie.
Ja, er musste zugeben, dass die Gondelfahrt gestern durchaus etwas Romantisches an sich gehabt hatte. Und die Pension war gemütlich und nett … aber das Wetter, die Feuchtigkeit, die an den Fingergelenken beißende Kälte. All das schien Christina Maria jedenfalls nichts auszumachen.
Schon wieder rempelte ihn irgendjemand von hinten an. Er stolperte und musste die Hand seiner Braut loslassen. Als er das Gleichgewicht wiedergefunden hatte, griff er ins Leere. Christina Maria war verschwunden. Verzweifelt arbeitete er sich durch die Menge. Natürlich hatte seine Frau auf Kostüme und Masken bestanden, und er musste sich eingestehen, dass sie jetzt nur noch eine von vielen war, die in der Masse einfach unterging. Er ließ sich Richtung Kanal treiben, und … da sah er sie wieder. Sie ruderte verzweifelt mit den Armen, während jemand sie in eine Gondel zerrte. Guido hastete weiter, unbarmherzig um sich stoßend bahnte er sich seinen Weg. Als er ankam, war es bereits zu spät, die Gondel hatte abgelegt.
„Christina Maria!“
Sie schien etwas zu rufen, er konnte es nicht verstehen. Der Gondoliere drehte ihm den Rücken zu, er trug ein schwarzes Gewand mit Kapuze. Ein sehr ausgefallenes Kostüm, fuhr es Guido unsinnigerweise durch den Kopf. Warum sprang sie denn nicht einfach? Außer ihr und dem Gondoliere war doch niemand an Bord, keiner, der sie festhalten könnte.
„Spring doch, spring!“ Die Worte blieben ihm im Halse stecken, als der Fährmann sich plötzlich umdrehte. Unter der Kapuze war kein menschliches Gesicht. Fassungslos starrte Guido in die leeren Augenhöhlen eines Skeletts.
„Der Sensenmann …“, flüsterte er, bevor er zusammenbrach und das Bewusstsein verlor.

Produktinformation
Taschenbuch: 264 Seiten
Verlag: Karina-Verlag (13. November 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3903056707
ISBN-13: 978-3903056701
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 1,7 x 20,8 cm

Das Buch gibt es als Print überall im deutschen Buchhandel und bei den bekannten Online-Händlern auf Bestellung, sowie im Karina-Verlag und als E-Book direkt bei Kindle-Amazon.


©byChristine Erdic


Donnerstag, 19. Januar 2017

In Thale steht das Hexenhaus Kopf

Thale ist mit seinem Hexentanzplatz, der Rosstrappe, und der wunderschönen Landschaft von jeher ein sehr beliebtes Urlaubsziel für Groß und Klein.


Der Hexentanzplatz liegt auf einem Felsplateau hoch über dem Bodetal und verwandelt sich jedes Jahr in der Nacht zum 1. Mai, der Walpurgisnacht, in den Festplatz der Hexen und Teufel, einen Ort der Mythen und Sagen.


Mit den Überresten einer ehemaligen Burganlage, dem Hexenring mit seinen Skulpturen und der Walpurgishalle


 ist der Hexentanzplatz aber auch an den restlichen Tagen im Jahr ein einzigartig mystischer Ort. Weitere Attraktionen des Hexentanzplatzes sind das Harzer Bergtheater der Harzbob und der Tierpark Thale.


In der Walpurgisgrotte wird der Besucher auf rund 150 m² Fläche mit Ahnengalerie, Besensammlung, Kräuterküche oder Hexenspielhaus spannungsreich in die Welt der Hexen und Teufel entführt.


Mit der Seilbahnen Thale Erlebniswelt verfügt das Bodetal über ein weiteres Highlight. Sie ist Startpunkt der Kabinenseilbahn auf den Hexentanzplatz und des Sesselliftes zur Rosstrappe und bietet mit verschiedenen Fun-Parks, einem Schau-Wasserkraftwerk und dem Hexenkessel ein umfangreiches Spaß- und Freizeitangebot.



In vielen kleinen Geschäften rings um den Hexentanzplatz werden Souvenirs angeboten, darunter natürlich auch die beliebte Harzhexe.


Und nun gibt es dort noch eine ganz besondere Attraktion: Ein auf dem Kopf stehendes Hexenhaus!
Das ist einmalig: Hexe Watelinde öffnet Ihre knarrende Pforte und lässt Besucher in die geheimsten Winkel ihres alten Hexenhauses


Und alles steht auf dem Kopf. Sicher auch die Besucher in Anbetracht der Hexenwelt , die sie im Inneren erwartet. Dass Katzen und Schlangen dort auch zu Hause sind, ahnten Gäste vielleicht. Aber durch den Raum fliegenden Fledermäuse? Und wie sieht es im Schlafzimmer einer Hexe oder gar an ihrem stillen Örtchen aus? Die Küche und Vorratskammer lässt schon ahnen, was dort so im Kessel brodelt. Und … hier steht wirklich alles auf dem Kopf!
Mehr Informationen über das urige Hexenhaus unter:



Auch in diesen Büchern fliegen die Hexen:

Die Hexenschülerin - Die Zeit des Neubeginns: Der gefahrvolle Weg eines hellsichtigen Mädchens im Mittelalter

Carolin und Nick helfen in den 1980er Jahren bei der Renovierung der Burg Dringenberg. Dabei machen sie einen geheimnisvollen Fund. Sie entdecken alte Schriften aus der Gründungszeit des Ortes. 
Geschrieben wurden sie von dem Mädchen Clara, die 1322 als Zwölfjährige mit ihrer Familie in das neue Dorf auf dem Berg zog.
Clara hat eine gefährliche Gabe - sie ist hellsichtig. Aus Angst, als Hexe angesehen zu werden, versucht Clara ihre Gabe geheim zu halten. Doch sie fühlt sich zerrissen, denn sie hat Träume, die sich mit dem strengen Frauenbild ihrer Zeit nicht vereinbaren lassen.
In dem Dorf zieht die geheimnisvolle Odilia sie in ihren Bann. Odilia ist eine gebildete Frau mit einer völlig anderen Lebensanschauung. Sie lehrt Clara nicht nur lesen und schreiben, sondern bestärkt sie auch darin, ihren eigenen Weg zu gehen. Doch der ist gefährlich. Odilia gerät bald in den Verdacht, eine Hexe zu sein und auch Clara als ihre Schülerin befindet sich in großer Gefahr.
Die Hexenschülerin ist eine spannende Zeitreise für Mädchen und Jungen ab etwa 10 Jahren


Geschichten aus dem Reich der Hexen, Elfen und Kobolde

Dieses Buch lädt den Leser mit seinen märchenhaften und lehrreichen Geschichten aus dem Reich der Hexen, Elfen und Feen zu einer Reise in die bunte Welt der Fantasie ein. Mit seinen lustigen Ausmalbildern ist es für Kinder ebenso geeignet wie für all jene, die im Herzen jung geblieben sind.


Die Hexen: Roman 


Ihr Leben ist aus den Fugen geraten, seit Ravenna in ihrer Wohnung überfallen wurde. Sie leidet unter Angstzuständen und rätselhaften Erinnerungslücken. Als sie nach einer Ohnmacht im Wald auf einem Pentagramm erwacht, glaubt sie zunächst, ihr Bewusstsein habe ihr erneut einen Streich gespielt. Tatsächlich hat sie ein mächtiger Hexenzirkel ins Mittelalter gerufen. Die Hexen benötigen dringend Ravennas Hilfe, denn es geht um nichts Geringeres, als den Teufel persönlich in Schach zu halten 

Alle drei Bücher werden auch bei Amazon angeboten.

©byChristine Erdic 



Donnerstag, 1. Dezember 2016

Ein Besuch im Weihnachtsdorf

Wer möchte nicht einmal einen Blick in die Werkstatt des Weihnachtsmanns werfen?


Diese Möglichkeit hat man im hohen Norden Europas, im finnischen Teil Lapplands. Lappland hat weit mehr zu bieten als nur eine wunderschöne, unberührte Landschaft.





Rovaniemi heißt der magische Ort, an dem der Weihnachtsmann seine Werkstatt betreibt. Rund um das Jahr ist er dort anzutreffen.
Als der Weihnachtsmann Rovaniemi zu seiner Heimstatt wählte, erzählte er, wie zu Beginn des Jahrhunderts das streng gehütete Geheimnis um sein altes Zuhause am Korvatunturi-Fjäll enthüllt wurde und in der ganzen Welt herumerzählt wurde. Aber um das Weihnachtsgeheimnis zu hüten, beschlossen seine fleißigen Wichtel, am Nordpolarkreis eine Begegnungsstätte für Besucher aus nah und fern einzurichten.


Der Weihnachtsmann verbringt seine Zeit im Werkstattdorf tagtäglich damit, seine Lebensaufgaben zu erfüllen, nämlich: für das Wohl der Kinder zu sorgen, die Liebe der Erwachsenen zu pflegen sowie die Weihnachtsbotschaft mit ihrer Liebe und guten Wünschen in der Welt zu verbreiten. ( Quelle: http://www.santaclausvillage.info/de/http://www.santaclausvillage.info/de/ )

Das Santa Claus Holiday Village  bietet eine einzigartige Ausstellung rund um das Thema Weihnachten. Zudem kann man sich hier mit dem Weihnachtsmann fotografieren lassen.
Auf einer Fläche von 400 m² werden Finnische Weihnachten, Weihnachtsbräuche und Lapplands´ Weihnachtsmann – “Joulupukki” und die bekanntesten Weihnachtstraditionen aus aller Welt ausgestellt.
Im Postamt des Weihnachtsdorfes kann man wunderschöne Postkarten und ausgefallene Geschenkideen bewundern. Hier hat man auch die Möglichkeit, einen Gruß an die Lieben daheim zu senden. Egal zu welcher Jahreszeit, die Wichtel des Weihnachtsmannes sorgen dafür, dass er weitergeleitet wird, nachdem er mit dem heiß begehrten Polarstempel versehen wurde.
Ein Brief an den Weihnachtsmann kann übrigens adressiert werden an: Weihnachtsmann, Joulupukin Pääposti, FI-96930 Napapiiri


Der Polarkreis: Während im Mittsommer die Sonne nicht untergeht, geht sie im Mittwinter erst gar nicht auf. Dafür leuchten jetzt Mond und Sterne besonders intensiv und die Polarlichter bieten ein unvergessliches Schauspiel.



Im Weihnachtsmann-Werkstattdorf besteht täglich die Möglichkeit zu Einkäufen. Die Auswahl umfasst örtliche Handwerksarbeiten von Firmen in Rovaniemi, die seit Jahrzehnten produzieren. Für ausländische Käufer wurden günstige Geschenkideen entworfen aber auch finnische Spitzendesign-Produkte sind dabei, die in den zahlreichen Shops angeboten werden. Der Versanddienst des Weihnachtsmann-Postamtes verschickt auf Wunsch die gemachten Einkäufe zur gewünschten Zeit und wenn es sein muss, erst zum nächsten Weihnachtsfest.
 (Quelle siehe oben)

Auf der Webseite finden Sie auch Unterkünfte und Übernachtungsmöglichkeiten in Rovaniemi.


Einen Einblick darüber, wie es in der Weihnachtswerkstatt zugeht, bekommen Sie in dem beliebten Kinderbuch „Nepomucks Abenteuer“.


Leseprobe:
Nepomuck geht auf die Reise

Nun sind die Kobolde schon seit sieben Tagen in der Weihnachtswerkstatt, um dem Weihnachtsmann zu helfen. Sie haben sich inzwischen gut eingelebt und arbeiten fleißig, gilt es doch, den Menschenkindern zu Weihnachten eine Freude zu machen.
Nepomuck hat sich wirklich Mühe gegeben und darf heute die noch offenen Päckchen mit Hilfe der Listen kontrollieren. Das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und somit eine wirkliche Auszeichnung. 


Nach dem Hin- und hergelaufe der letzten Tage ist dies nun mal eine recht entspannende Tätigkeit. Ab und zu muss er freilich etwas beanstanden. „Elli, so pass doch auf! Hier soll ein Märchenbuch rein, keine CD!“ Elli schnappt sich die CD und stürmt los, zurück in die Werkstatt. Die Zeit eilt, und Fehler können sie sich eigentlich gar nicht leisten. Es sind die letzten Pakete, die heute gepackt werden. Der Weihnachtsmann kommt vorbei und nickt anerkennend: “Gut so, Nepomuck!“ Nepomuck strahlt wie ein Honigkuchenpferd. Endlich ist auch das letzte Päckchen gepackt. Nepomuck beugt sich weit über den Karton. Da, die Trillerpfeife ertönt! Schnell, schnell. Nur noch kontrollieren. Jemand weint laut, Nepomuck blickt nicht auf. Er will schließlich fertig werden. Der Weihnachtsmann steht noch immer hinter ihm und beugt sich jetzt zu dem weinenden Kobold hinunter.
Nepomuck bekommt einen tüchtigen Schubs, der überdimensionale weichgepolsterte Hintern Knecht Ruprechts befördert ihn kopfüber in die gepackte Kiste. Benommen verschwindet Nepomuck zwischen einem Teddybären und einer riesigen Nascheltüte. Der Karton fährt langsam auf dem Fließband davon. Am anderen Ende wartet ein kurzsichtiger Kobold, um das letzte Päckchen in Empfang zu nehmen und es sorgfältig mit Paketband zuzukleben.
Geschafft. Feierabend! Der letzte Karton kommt auf die riesige Palette zu all den anderen Päckchen, die dort schon gestapelt sind. Noch heute Nacht werden die Pakete auf den großen Schlitten verladen, damit der Weihnachtsmann am Morgen in aller Früh losfahren kann. Er hat einen weiten Weg vor sich, denn er muss all die Päckchen in vielen Ländern der Erde verteilen.
Niemand hört Nepomuck, der verzweifelt mit seinen kleinen Fäustchen von innen gegen die Kiste bummert. Die anderen sitzen längst beim Abendbrot, niemand merkt, dass da jemand fehlt. Nepomuck rollen dicke Tränen übers Gesicht. Ja haben ihn denn alle vergessen?
Irgendwann schläft er ganz erschöpft ein, dicht an den flauschigen Teddybären gekuschelt. Er merkt nicht, wie die Kiste auf den Schlitten verladen wird, merkt nicht, wie die Rentiere vor den Schlitten gespannt werden und wird auch nicht wach, als der Schlitten anfährt und die Glöckchen lustig bimmeln. Der Weihnachtsmann lenkt den Schlitten selbst und pfeift fröhlich vor sich hin. Als Nepomuck endlich aufwacht, ist der Schlitten schon weit von der Weihnachtswerkstatt entfernt. Die Rentiere traben munter durch eine märchenhafte Schneelandschaft, und niemand hört die Rufe des
kleinen Nepomuck. Gut verpackt in seiner Kiste mit der Aufschrift „Lily Liliental“ fährt er unbemerkt auf einem Schlitten voller Weihnachtsgeschenke einem unbekannten Ziel entgegen. Armer Nepomuck!
Da raschelt es neben ihm. Die Nascheltüte! Mit flinken Fingern wird sie geöffnet, und genussvoll schmatzend macht sich der kleine Kobold über die Pralinen her. Mit einem gut gefüllten Magen ist alles nur noch halb so schlimm. Zufrieden kuschelt sich Nepomuck an den weichen Teddy und ist bald schon wieder fest
eingeschlafen.


Taschenbuchausgabe


ebook

http://www.amazon.de/Nepomucks-Abenteuer-Christine-Erdic-ebook/dp/B00UAOM0H2/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&sr=1-4&qid=1425852682

©byChristine Erdic