Donnerstag, 27. Juli 2017

Straßburg – Wo die Vergangenheit auf die Gegenwart trifft

Straßburg, jene geschichtsträchtige Stadt im Elsass, die sich mal in deutschem und mal in französischem Besitz befand, ist unbedingt einen Besuch wert. Da sie recht zentral liegt, eignet sie sich auch für eine Stippvisite mit Weiterfahrt auf der berühmten Weinstraße in Richtung Colmar.


Im schönen Altstadtviertel „Petit France“ laden kleine romantische und doch recht lebendige Gassen mit historischen mehrstöckigen Fachwerkhäusern zum Bummeln ein. 


Hier gibt es zahlreiche gemütliche Restaurants (der leckere Flammkuchen ist ein Muss!) und gediegene, winzige Läden, die allerlei landestypische Überraschungen bereithalten, zu entdecken.







Kein Weg führt am „Liebfrauenmünster zu Straßburg (Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg)“ vorbei.
Das Münster ist ein römisch-katholisches Gotteshaus und gehört laut Wikipedia zu den bedeutendsten Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte sowie zu den größten Sandsteinbauten der Welt. Es hat viele Künstler wie Goethe inspiriert und ist das Wahrzeichen der französischen Metropole.



Der Aufstieg auf die Kathedrale erfordert angesichts der langen Warteschlange Geduld, wird jedoch mit einem wunderschönen Blick über die Stadt belohnt.


Seit dem Jahrtausendwechsel wird das Münster permanent restauriert. Die aufwendigen Restaurationen werden vom französischen Staat als Eigentümer und der Fondation de l'Œuvre Notre-Dame finanziert. Das Straßburger Münster hat sowohl von der Fassade als auch von der sakralen Inneneinrichtung viel zu bieten.


Seit 1015 wurde das Straßburger Münster gebaut, zuerst im romanischen Baustil. Aus der romanischen Zeit stammen bekannte Objekte wie der Alter und der Chor oder auch der halbkreisförmige Raumgrundriss. Typisch waren Wölbungen in der römischen Architektur, die im Münster sehr prägend eingeflossen sind. Neben den römischen Baustilen vereint die Straßburger Kathederale auch viele gotische Fassadenelemente. Anfang des 13. Jahrhunderts wurde mit dem Bau des Langhauses im gotischen Stil begonnen. Das 16. Jahrhundert prägte das Münster in der Architektur der Renaissance.


Zu den architektonischen Highlights der Kathedrale gehören vor allem die fünf Portale, die unter anderem in romanischen und gotischen Stilen erbaut wurden. Die Portale sind geschmückt mit Motiven wie der Marienkrönung am Portal des südlichen Querhauses. Das Münster ist besonders wertvoll durch die vielen Baustile und Christenmotiven, so dass man viele Stunden die Kathedrale bewundern kann. Viele Künstler kamen in der Geschichte nach Straßburg, um die einzigartige Architektur zu studieren und sich in ihrer Arbeit inspirieren zu lassen. Seit ein paar Jahren werden Gebäudeabschnitte sehr umfangreich restauriert. 

Im etwas mittelalterlich anmutenden Straßburg befinden sich übrigens Europarat, Europäisches Parlament sowie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.


Die Europabrücke, die Kehl mit Straßburg verbindet, ist ein Zeichen der französisch-deutschen Aussöhnung und auch ein bauliches Zeichen für das zusammenwachsende Europa, das Deutschland und Frankreich maßgebend gestaltete. 

Ein besonderes Erlebnis bietet Straßburg in der Weihnachtszeit mit seinen bunten Weihnachtsmärkten.


An Weihnachten verwandelt sich Straßburg in eine andere Stadt - von der heimeligen Stadt am Ill wird es zum Winterwunderland und zeigt sich von einer besonders glanzvollen Seite: Die Gassen und Gebäude werden reich geschmückt und verzaubern Straßburg. 



Übrigens: Der Straßburger Weihnachtsmarkt gilt als einer der ältesten Europas, er fand zum ersten Mal im Jahr 1570 unter dem Namen "Christkindelsmärik" statt. Genießen Sie also die Weihnachtshauptstadt Straßburg in vollen Zügen, wenn Sie zu Besuch sind. 


Einen Blick sollte man auch auf den "Grand Sapin" werfen, den prächtigen Weihnachtsbaum auf dem Place Kléber. Der Weihnachtsmarkt ist ab dem 24. November jeden Tag von 11 bis 20 Uhr geöffnet, an Heiligabend bis 18 Uhr.


Im Elsässischen Museum -  Museé Alsacien bekommt man als Abrundung noch einen umfangreichen Einblick in das Leben der Einwohner in längst vergangenen Zeiten.



Literaturtipp: Mystica Venezia

Christina Maria schaute verträumt zu dem reich verzierten Portal der großen Kathedrale auf. Die Gargoyles zogen sie regelrecht in ihren Bann.


 Überhaupt, diese Stadt! Straßburg hatte etwas an sich, sie konnte es nicht erklären. Etwas beinahe Mystisches lag über dem Ort, vor allem aber über dem imposanten Bauwerk mit seinen interessanten Figuren, die es von außen schmückten.
Giuseppe lachte. 
Er hatte seine Geliebte schon geraume Zeit amüsiert beobachtet.
„Nun meine Duca, wie gefällt dir Straßburg?”
Christina drehte sich einmal um sich selbst, dass ihre Röcke flogen, und breitete die Arme weit aus.
 „Gefallen? Es ist einfach himmlisch! Die schönste Stadt, die ich je gesehen habe!”
Giuseppes Augen blitzten vor Vergnügen.
„Sagst du das nicht jedesmal, Julietta? Egal wohin ich dich auch führe, alles ist himmlisch in deinen Augen. Könnte es vielleicht an meiner Wenigkeit liegen, dass dir alles in einem ganz besonderen Glanz erscheint?”
„Sicher, sogar im Profundum, jener sagenumwobenen Unterwelt, würde ich ein Paradies sehen, wenn du nur bei mir bist”, entgegnete sie ein wenig spöttisch und zog eine Augenbraue hoch. Dennoch steckte mehr als ein Körnchen Wahrheit in dieser Aussage, das wussten sie beide.
„Sag das nicht zu laut. Du könntest als Ketzerin auf dem Scheiterhaufen landen. Wir leben in gefährlichen Zeiten.” Beschwörend legte er ihr die Hand auf den Mund und sah sich vorsichtig um. Christina lachte unbekümmert auf und wurde dann plötzlich ernst.
„Versprich mir, dass du mich nie verlässt, Giuseppe. Ich wär verloren ohne dich …”
Ein Schatten fiel über sein Gesicht, und er wandte sich kurz ab. Dann sah er sie traurig an, mit einem Blick voller düsterer Vorahnungen, wie es ihr schien.
„Ich wünschte, ich könnte es versprechen, geliebte Duca. Doch ich kann es nicht. Wer kann schon wissen, wohin das Schicksal uns treibt? Lass uns genießen, was uns der Augenblick beschert. Einmal, da hatten wir große Pläne, dachten, wir könnten das Geschick dieser Welt lenken. Doch nun scheint alles so sinnlos zu sein. Schau dir die Menschen in all ihrer Kleingeistigkeit an. Sie leben hinter einer Fassade aus Religiösität und Selbstgerechtigkeit. Sieh hinter den Schleier aus schillerndem Glanz, Julietta. Was entdeckst du?”
Sie sah ihn fragend an.
„Ich weiß nicht … es gibt Glanz und Armut, ja … aber …”
„Nein, Julietta!”, er schüttelte unwillig den Kopf.
„Hinter dem Schleier lauern Intoleranz, Unwissenheit und Verderben. Es wird wieder geschehen, dass Menschen, die anders denken, verfolgt und verbrannt werden. Irgendwo liegt der Stein verborgen. Doch mir scheint, die Menschheit ist noch nicht bereit. Wird sie es je sein?”
Unglücklich sah sie ihn an.
„Eben hast du noch gesagt, wir sollen den Augenblick leben und genießen, und nun verdirbst du ihn!” Sie fühlte Wut in sich aufsteigen. Plötzlich war der Zauber dahin. Warum versank Giuseppe plötzlich in so düsteren Ahnungen? Was wusste er?
„Giuseppe, wir müssen das beste aus diesem Leben machen. Was kümmert uns die Zukunft? Vielleicht fällt uns morgen ein Stein auf den Kopf oder ein Komet zertrümmert die Erde. Sollen wir in ewiger Angst leben, dass etwas passieren könnte?”
„Du hast ja Recht, Julietta. Leben wir!” Er lächelte. „Du bist eine gute Lehrmeisterin für mich. Schön, dass es dich gibt.”
Gedankenverloren sah er zu der Kathedrale auf.
„Das Münster hat fünf Portale und viele mystische Figuren aus dem alten Testament. Weißt du, was Marco gesagt hat?”
Sie schüttelte verneinend den Kopf, wenig erpicht auf irgendeine Aussage von Marco. Immer wieder dieser Marco!
„Es gibt hier ein Zeittor, das müsste sich irgendwo am rechten Portal der Westfassade befinden, dort wo auch die Figur des „Fürsten der Welt” ist. Allerdings weiß wohl niemand genau, in welche Epoche dieses Tor führt. Also ist Vorsicht geboten. Doch sollte mir jemals etwas geschehen, oder sollte dir Gefahr drohen, dann …”
Er vollendete seinen Satz nicht.
„Komm, ich zeige dir das Portal,” sagte er und zog Christina Maria entschlossen mit sich.
„Sprich nicht so, du machst mir Angst. Sollte dir je etwas geschehen, ist ohnehin egal, was mit mir passiert.” Unwillig befreite sie sich aus seinem Griff.
„Du hast noch ein anderes Leben, in das du zurückkehren kannst. Venedig ist der sicherere Weg, aber solltest du aus irgendeinem Grunde nicht dorthin gelangen können … nun, ich werde dir weitere Zeittore in Europa zeigen für den Notfall”, entgegnete er ruhig.
Christina Maria sah skeptisch zu dem Gargoyle zu ihrer Rechten empor, er schien plötzlich zu grinsen, wirkte so lebendig, dass ein Schauder über ihren Rücken fuhr.
„Lass uns weitergehen”, sagte sie leise. „Es gibt noch so viel zu entdecken in dieser schönen Stadt.”

Ende der Leseprobe aus Mystica Venezia


Eine verschwundene Braut, ein Sensenmann als Gondoliere, eine blinde Malerin, ein seltsames Zeichen an einer Mauer und ein geheimnisvoller Orden, Guido hat sich seine Hochzeitsreise nach Venedig dann doch etwas anders vorgestellt. Verzweifelt macht er sich gemeinsam mit seiner Schwägerin Ana Karina in den Wirren des Karnevals, der durch die engen Gassen der Lagunenstadt tobt, auf die fast aussichtslose Suche nach Christina Maria und stößt dabei auf eine uralte Legende.

Produktinformation
Taschenbuch: 264 Seiten
Verlag: Karina-Verlag (13. November 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3903056707
ISBN-13: 978-3903056701
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 1,7 x 20,8 cm
Überall im deutschen Buch- und Onlinehandel sowie im Karina-Verlag.




©byChristine Erdic 

Freitag, 23. Juni 2017

Reiterhof Groß Briesen - Urlaub für Menschen mit Behinderung

Anlässlich der beginnenden Sommerferien in einigen Bundesländern habe ich mich dazu entschlossen, heute einmal auf ein ganz anderes Thema einzugehen.


                                     Bildquelle:  Britta Kummer 

Therapeutisches Reiten
Mit dem Pferd die Natur erleben

Umsäumt von Kiefernwäldern, in der reizvollen Landschaft des Naturparks „Hoher Fläming“, fernab von jedem Verkehrsstress, liegen das Islandpferdegestüt und der Reiterhof Groß Briesen.


Auf dem märkischen Vierseitenhof am Rande des Havellandes begrüßen wir unsere Gäste in familiärer und kinderfreundlicher Atmosphäre.
Menschen mit Handicap sind bei uns herzlich willkommen. Wir bieten Alleinreisenden wie auch Wohngruppen mit geistig, sozial oder körperlich behinderten Menschen die Möglichkeit, einen Urlaub auf unserem Bauernhof mit seinen verschiedenen Tieren zu verbringen. Hier gibt es viel zu entdecken: die zahme Kuh Ute, das Minischwein Lucy oder die Gänse und Hasen mit ihrem Nachwuchs, alle kann man streicheln und anfassen.
Und neben dem allgemeinen Programm wie Pizza backen oder einem Grillabend mit Lagerfeuer und Stockbrot stehen speziell ausgebildete Therapiepferde zum Reiten für behinderte Menschen zur Verfügung. Die Pferde zu putzen, den Kontakt zu Ihnen aufzubauen sowie den Umgang und Ihr Verhalten zu erlernen ist für viele ein besonderes Erlebnis dieser Reise.


Pferde sind seit jeher ein treuer Wegbegleiter des Menschen. Für Menschen mit Behinderung kann eine Therapie mit Pferden nicht nur einen positiven Effekt auf körperliche Funktionen haben, sondern auch eine motivierende Wirkung auf die Psyche.
Generell werden bei der Hippotherapie physiotherapeutische Behandlungen von zentralen Bewegungsstörungen durchgeführt, die beim Patienten entweder von Geburt an vorliegen oder nachträglich erworben wurden.
Durch manche Behinderungen wird die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt,  es kommt zu Muskelschwund oder zu Verkrampfungen. Ein Therapiepferd und ein Reittherapeut oder eine Reittherapeutin können Betroffenen zu mehr Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit mit der neurophysiologischen Behandlung auf dem Pferderücken verhelfen. Vor Allem bei Spastik und Paresen, MS, Zerebralparese, Ataxie, Querschnittslähmung, Schädel-Hirn-Traumata, Hemiparese oder Paraplegie kann die Hippotherapie zu einer Verbesserung der Bewegungs- und Koordinationsfähigkeit führen.
Eine Reittherapie wird meist ergänzend zu anderen physiotherapeutischen Maßnahmen ärztlich verschrieben und von speziell ausgebildeten Physiotherapeuten bzw. Hippotherapeuten durchgeführt. Das Therapiereiten mit speziell ausgebildeten Pferden soll Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit zentralen Bewegungsstörungen helfen ihre Motorik weiter zu entwickeln. Hierzu wurden mittlerweile unterschiedliche Therapiemöglichkeiten entwickelt. 


Physiotherapeuten oder Krankengymnasten, die sich in einer Weiterbildung zum Pferdetherapeut zusätzlich qualifiziert haben, leiten und begleiten die Behandlungen.
Als Therapiepferde werden besonders häufig kleine Tiere wie Isländer oder Ponys eingesetzt, da deren Schrittfrequenz sehr ähnlich zu der des Menschen ist. Das Tier sollte besonders ruhig und ausgeglichen in seinem Wesen sein, sodass sich die Gelassenheit, Stärke und Ruhe auch auf den Patienten positiv auswirken kann.


Eine geeignete Therapiestelle nach Postleitzahl zu finden, ist dank dem Reittherapie-Finder der Deutschen Gruppe für Hippotherapie e.V. leicht möglich.
Auch gibt es viele tolle Angebote für Reiterferien für behinderte Kinder auf integrativen Reiterhöfen im Internet, die garantiert den nächsten Urlaub zu einem unvergesslichen und gleichzeitig fördernden Erlebnis machen.

Buchtipps zum Thema

Therapieren mit Pferden: Heilpädagogisches Reiten - Hippotherapie - Psychiatrie 


Heilpädagogisches Reiten und Hippotherapie.
In diesem Buch finden Sie alles rund um die verschiedenen Therapieformen und Anwendungsfelder, in denen das Pferd der wirkliche Therapeut ist.
Fachlich fundiert und verständlich beschreibt es, durch welche Eigenschaften sich gerade das Pferd hierfür eignet, welche Voraussetzungen es mitbringen und wie es ausgebildet sein muss.
Producktinformation
Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
Verlag Eugen Ulmer
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3800146460
ISBN-13: 978-3800146468

Willkommen zu Hause, Amy: Sonderedition Teil 1 und Teil 2


„Willkommen zu Hause, Amy“ ist eine wundervolle Familiengeschichte, die von Zuversicht, Mut, Liebe und dem Glauben an die eigene Kraft handelt.

Amy wurde mit einer Muskelschwäche in den Beinen geboren. Als sie drei Jahre alt war, gab ihre Mutter sie in ein Kinderheim, da sie der Aufgabe, eine behinderte Tochter großzuziehen, nicht gewachsen war.
Im Heim hat Amy aufgrund ihres Handicaps kein leichtes Leben. Sie wird von den Kindern gehänselt und drangsaliert. Ihr einziger Freund ist Mischlingshund Max, der immer an ihrer Seite ist.
Erst nach Jahren erfährt Amy Mitgefühl, denn Mary, eine Freundin der Heimleiterin, holt sie zu sich auf die Farm. Im Pferdestall findet sie den verängstigten Amigo. Schon bald stellt sich heraus, dass auch er das Vertrauen in die Menschen verloren hat.
Können Amy und Amigo einander helfen, ihr Misstrauen abzubauen?
Produktinformation
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Morawa Lesezirkel GmbH (7. März 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3990498541
ISBN-13: 978-3990498545
Größe und/oder Gewicht: 17,4 x 2,2 x 20,8 cm

Hinweis: Autorin Britta Kummer leidet seit Jahren an MS. Die Freude am Schreiben hat sie im Jahre 2007 entdeckt und seit dieser Zeit bestimmt es ihr Leben. Es macht ihr einfach großen Spaß, sich auf diese Art und Weise auszudrücken.


Erst wurden ihre Werke im Bekanntenkreis herumgereicht und die Resonanz darauf war sehr positiv.
Es dauerte nicht lange und schon hielt sie ihr 1. Buch "Willkommen zu Hause, Amy" in Händen. Dieses Buch wurde im Januar 2016 mit dem Daisy Book Award ausgezeichnet. Der Kärntner Lesekreis „Lesefuchs“ vergibt in unregelmäßigen Abständen diese Auszeichnung für gute Kinder- und Jugendliteratur.
http://brittasbuecher.jimdo.com/


©byChristine Erdic

Montag, 8. Mai 2017

Zu Besuch bei den Hobbits

Neuseeland eignet sich mit seinen vielseitigen Landschaftsbildern wohl wie kein anderes Land als Kulisse für die Dreharbeiten des „Hobbit“ und „Herr der Ringe“.


Hobbingen oder Hobbiton (im englischen Original) in Neuseeland ist der Originalschauplatz der mit 17 Oscar ausgezeichneten Herr-der-Ringe-Trilogie von Peter Jackson nach dem Roman von J.R.R. Tolkien.
Regisseur Peter Jackson erkundete mit dem Hubschrauber auf der Suche nach dem geeigneten Drehort die Gegend und wurde auf dem Gelände einer der größten Schaffarmen Neuseelands fündig.


Nach den erfolgreichen Verhandlungen mit der Eigentümer Familie, den Alexanders, begann die Errichtung des bekannten Hobbit-Dorfes. Die neuseeländische Armee baute eine Straße, die Film-Architekten und Ausstatter erschufen das Dorf und schließlich rückte das Filmteam mit seinen 400 Mitarbeitern an.
Die monatelangen Außendrehs zur Herr-der-Ringe-Trilogie konnten beginnen.


Nach den Dreharbeiten begann man alles wieder abzureißen.
Erst im Jahr 2011 wurde das Dorf für die Hobbit-Filme wieder neu aufgebaut.


Heute kann man Touren nach und durch Hobbingen buchen.
Hier ist selbstverständlich alles exakt auf die recht kleinen Hobbits zugeschnitten.
Mehr als  40 Hobbit Behausungen liegen vor einem, locker über den Hang verstreut.


Es macht fast nichts aus, dass  alles nur Filmkulisse ist, und die Häuser nur Atrappen. (Das Innenleben für alle Szenen wurde in den Jackson-Studios in Wellington gedreht.)
Doch die Vorgärten sind liebevoll und detailverliebt gestaltet.
Der scheinbar gerade eben noch benutzte Trinkbecher oder das Werkzeug sind noch nicht weggeräumt.


Es gibt sorgfältig angelegte Gemüsebeete. Das frisch geerntete Gemüse und Obst oder die ausgelegten Backwaren und nicht zuletzt die frisch aufgehängte Wäsche vermitteln den Eindruck, dass die Bewohner noch in der Nähe sind.


Kunstvoll angelegt sind auch die Obstbäume und Gemüsegärten, Teiche, Seen und die klappernde Wassermühle sowie eine steinerne Brücke. 


Dass das Dorf für die Ewigkeit gebaut zu sein scheint, macht durchaus Sinn, kommen doch jährlich seit der Eröffnung 2001 mittlerweile 450.000 Besucher! 200 Angestellte kümmern sich um den reibungslosen Ablauf.
Das berühmte Gasthaus “Zum Grünen Drachen” wurde stilecht der Einkehr aus dem ersten “Der Herr der Ringe”-Film nachgebaut, ist voll funktionsfähig und für die Öffentlichkeit zugänglich. “Wir brauen hier unser eigenes Hobbit-Bier, unseren eigenen Apfel-Wein und servieren zum Essen nur Hausgemachtes,” erklärt der Manager nicht ohne Stolz. Alle Besucher bekommen ein Getränk umsonst. Das rustikale Ambiente bis hin zum steinernen Bierseidel ist perfekt. Allerdings: “Die Seidel fallen leider immer wieder Souvenir-Jägern zum Opfer, auch wurden schon unsere “Herr der Ringe”-Karten von den Wänden gestohlen!”

                   Hobbiton-Foto: Urgemütlich ist es im neuseeländischen Pub "Zum Grünen Drachen"

Hobbingen und der “Grüne Drache” stehen auch für Feierlichkeiten bereits hoch im Kurs: “Wir haben hier ganze Gesellschaften, die den Pub anmieten,” so der Manager weiter. “Und aus Großbritannien reisten kürzlich zwei Familien an, um ihre erwachsenen Kinder hier bei uns in Hobbingen zu verheiraten. Die haben das ganze Dorf gebucht und die Zeremonie fand unter dem großen Party-Baum statt.”
Und hier befindet sich das Hobbitdorf: 501 Buckland Road, Hinuera, Matamata, Neuseeland.


Wem es allerdings zu weit nach Neuseeland ist, der möge sich mit Kobold Nepomuck auf eine Reise zu den Hobbits machen.

„Mit Nepomuck auf Weltreise“ ist ab dem 12.05.2017 überall im  Buchhandel (Deutschland, Österreich, Schweiz) zu beziehen. Eine Weltkarte, auf der man die besichtigten Orte eintragen kann, begleiten das lehrreiche und informative Buch ebenso wie bunte Illustrationen oder Ausmalbilder der Künstlerin Reni Becker.


Wie funktioniert eigentlich ein Heißluftballon, und wie leben die Eskimos heute? Was passiert, wenn ein norwegischer Kobold auf einen irischen Leprechaun trifft, und was kann man im Karina-Verlag so alles anstellen? Begleitet den lustigen Kobold Nepomuck auf seinen Reisen durch Europa, Asien, Amerika, Afrika und Australien und lernt Menschen, Tiere und verschiedene Kulturen hautnah kennen. Folgt ihm auf den Spuren der Hobbits, und werft mit ihm seinen ersten Bumerang. Die tollsten Abenteuer warten auf euch, denn wo Nepomuck sein Unwesen treibt, da wird es nie langweilig!

https://www.amazon.de/Mit-Nepomuck-Weltreise-Karina-Verlag/dp/3961112762/ref=sr_1_31?ie=UTF8&qid=1493023087&sr=8-31&keywords=christine+erdiç

Leseprobe:
Hobbits und Pinguine

Nepomuck kennt die Hobbits aus den Filmen „Der Hobbit” und „Herr der Ringe”. Fasziniert begutachtet er die 44 Hobbithöhlen, die geschickt in ein grünes Auengelände eingepasst und durch Wege miteinander verbunden sind. Es gibt außerdem Mini-Seen, kleine Bäche, eine klappernde Wassermühle, eine steinerne Brücke und liebevoll mit Blumen und Obstbäumen bepflanzte Gärten mit Holzzäunen und Minibriefkästen. Ganz wie im Film. Alle sind begeistert. Der große Eichenbaum vor Bilbos Haus besteht allerdings nur aus Plastik.
„Der ist ja gar nicht echt!“, ruft Nepomuck etwas enttäuscht. Dafür hat man von hier oben aber einen schönen Blick über ganz Hobbingen. Das entschädigt. Ein guter Platz für ein Picknick mit Keksen und Limonade, findet der Kobold.
„Die Hobbits haben auch immer Hunger, genau wie Nepomuck“, lacht Kathy.
„Wo sind denn nun eigentlich die Hobbits?“, erkundigt sich der Koboldjunge, der nur auf ein Stichwort gewartet hat.
„Aber Nepomuck, die Hobbits sind doch nur Filmfiguren“, erklärt der Vater dem fassungslosen Kobold schmunzelnd.
„Ich habe sie doch selbst gesehen, dann muss es sie auch geben!“
Auch die Hobbithöhlen sind nur Attrappen: In ihnen befinden sich keine Räume mit Einrichtung, sondern nur halb ausgebuddelte Erdlöcher, stellen sie fest, als sie erwartungsvoll eine der farbigen runden Holztüren öffnen.
„Sicherlich sind die Hobbits nur einfach weitergezogen – so wie meine Vorfahren damals“, überlegt Nepomuck halblaut. Er bekommt plötzlich feuchte Augen. Zu sehr erinnert ihn Hobbingen an sein Kobolddorf in Norwegen. So lange bin ich nun schon unterwegs!
Ich habe viele schöne Länder gesehen, war in Europa, Asien, Afrika, Amerika und Australien. Aber nun wird es für mich wohl Zeit, endlich heimzukehren. Der kleine Kobold hat plötzlich starkes Heimweh.
Reka legt tröstend den Arm um ihn. „Ich schenke dir meinen Delfin. Er wird dich sicher wieder nach Hause geleiten“, flüstert sie ihm ins Ohr, und Nepomuck fühlt, wie ihm die Kette um den Hals gelegt wird. Dankbar schaut er das Mädchen an und wischt sich verstohlen eine Träne aus dem linken Auge. Na! Hoffentlich hat sonst keiner etwas gemerkt.
„Damit ihr nicht allzu enttäuscht seid, gehen wir jetzt in den „Green Dragon“, die Kneipe der Hobbits“, schlägt Vater aufmunternd vor. Ob er doch etwas ahnt?
Der „Grüne Drache“ ist ein rustikales Gasthaus im Hobbit-Stil. Die Überraschung ist wirklich gelungen! An den Wänden kann man Bilder, Hüte und Mäntel der Hobbits bewundern.
„Ich wusste doch, dass es sie gibt“, triumphiert der Kobold mit glänzenden Augen.

                                                     Illustration © by Reni Becker 


©byChristine Erdic

Montag, 3. April 2017

Auf den Spuren Harry Potters

Wer würde nicht gern einmal die Orte besichtigen, an denen die berühmten Harry- Potter- Filme gedreht wurden?


Nun, da braucht man gar nicht allzu weit zu reisen, denn die meisten Szenen wurden in Großbritannien gedreht, von den wilden schottischen Highlands, in denen Hagrids Hütte stand, 


bis hin zu dem historischen Londoner Markt, der für die Aufnahmen der Winkelgasse genutzt wurde. 


Kings Cross befindet sich ebenfalls in London. Auf besagtem Bahnhof, stiegen die Schüler auf Gleis 9 ¾ in den Hogwarts Express ein. 


Für den Dreh wurden die Gleise 4 und 5 zu 9 und 10 umbenannt. 
Dort  kann man auch den Zugang zum Gleis 9 ¾ und einen halben Gepäckwagen, der in der Säule verschwindet, besichtigen. Das St Pancras Renaissance Hotel bot übrigens das geeignete Ambiente für die Außenaufnahmen des Eingangs zum King’s Cross Bahnhof in Harry Potter und die Kammer des Schreckens.
Im Reptile House des Londoner Zoos kommunizierte Harry erstmals mit einer Schlange und versetzte seinen Cousin Dudley in Angst und Schrecken.
Die Innenaufnahmen der Zauberbank Gringotts


 wurden im Australia House gedreht, das 1918 eröffnete wurde und heute die australische Botschaft beherbergt.
In Harry Potter und der Orden des Phönix wurden die Reihenhäuser in Claremont Square für Außenaufnahmen des Grimmauldplatzes verwendet, und der Leadenhall Markt bot eine einmalige Kulisse für die Außenaufnahmen der Winkelgasse sowie des Pubs ‚Zum Tropfenden Kessel.‘ Er wurde 1881 erbaut und zählt zu den schönsten viktorianischen Märkten Londons.


Ein wahrer Harry Potter Fan sollte sich eine Teilnahme an der Warner Bros’ Studio Tour auf keinen Fall entgehen lassen. Sie führt durch die Leavesden Studios in der Nähe von London und bietet einen spektakulären Blick hinter die Kulissen der Harry Potter Filmreihe.










Das Alnwick Castle im Herzen Northumberlands ist die zweitgrößte bewohnte Burg in England. Hier entstanden zahlreiche Außenaufnahmen von Hogwarts.


Goathland Train Station im North York Moors Nationalpark wurde für die Drearbeiten am Hogsmeade Bahnhofs verwendet, an dem die Schüler mit dem Hogwarts Express ankamen.










Ashridge Wood liegt etwa 35km von Oxford entfernt. In ihm fanden die Aufnahmen der Quidditch Weltmeisterschaft statt, und Hardwick Hall südöstlich von Chesterfield bildete die Kulisse für die Villa der Malfoys, dem Unterschlupf der Todesser.
Der Kreuzgang der Kathedrale von Gloucester wurde für verschiedene Innenaufnahmen von Hogwarts genutzt.


Am schottischen Glen Coe ,145km nordwestlich von Glasgow, befindet sich der Standort von Hagrids Hütte. 


und das Glenfinnan Viadukt ist die Brücke nach Hogwarts, über die der berühmte Hogwarts Express fährt.










Loch Eilt liegt 215km nordwestlich von Glasgow und wurde für Aufnahmen von Hogwarts Außenanlagen sowie für Aufnahmen der Insel genutzt, auf der sich das Grab von Dumbledore befindet.

Und, nicht zu vergessen: In Edinburgh befinden sich Wohnung und Cafés in denen J.K. Rowling ihr erstes Harry Potter Buch geschrieben hat. 


Die Idee dazu kam ihr übrigens auf einer Zugfahrt von Manchester nach London.
Der Fuchsbau, 300 km westlich von London in der Grafschaft Devon gelegen, ist das Haus der Familie Weasley. 

Er hat fünf wackelig aufeinandergetürmte Stockwerke, die wahrscheinlich. durch Magie zusammengehalten werden.  Das Haus ist von einem verwilderten, gemütlichen Garten mit vielen Gnomen umgeben. Auf dem Dachboden über Rons Zimmer haust ein Ghul. Bei Zauberern und Hexen wohnt oftmals ein solcher Geselle in der Dachkammer der Behausung.


Diese Wesen sehen ein wenig bedrohlich aus, besonders wegen der vorstehenden spitzen Zähne. In Wirklichkeit entpuppen sie sich aber meist als harmlose Insekten- und Aasfresser. Diese etwas einfältigen und doch sehr speziellen Hausbewohner dienen den Zaubererfamilien zur Belustigung und Unterhaltung, da sie immer wieder für erheiternde Vorfälle sorgen.


Doch Ghule gibt es nicht nur bei Harry Potter! Was passiert, wenn sie ein Hotel verwalten kann man in dieser Gruselkomödie nachlesen:

Luhg Holiday

 Dieser Sammelband vereint zwei spannende Geschichten:

Willkommen im Luhg Holiday


Als Familie Kohlmann wegen eines vorausgesagten Schneesturms ganz spontan im Hotel Luhg Holiday einkehrt, ahnt sie noch nicht, was sie dort erwartet. In dem alten unheimlichen Haus scheint nichts mit rechten Dingen zuzugehen, und schon bald finden sich die drei Kinder und ihre Eltern im unglaublichsten Abenteuer ihres Lebens wieder.

Auf Wiedersehen im Luhg Holiday


Auf einer Urlaubsreise in den Süden fahren Sabrina, Gudrun und Betty im Nebel gegen einen Baum und müssen im Luhg Holiday einkehren. Das Hotel hat sich verändert, denn es sind 7 Jahre vergangen, seitdem Sabrina mit ihrer Familie dort unfreiwillig ihre Ferien verbrachte. 
Wer ist der nette junge Mann, der sich nach dem Unfall so rührend um sie kümmert und doch ein düsteres Geheimnis mit sich trägt? Und was ist aus den Ghulen geworden, die das Luhg Holiday verwalteten? Ein spannendes Abenteuer wartet auf die Freundinnen. Werden sie der Gefahr entkommen, die dort hinter den düsteren Mauern auf sie lauert?
Eine Gruselkomödie der Sonderklasse und ein besonderes Lesevergnügen für die ganze Familie.

Das Taschenbuch ist überall im deutschen Buchhandel und bei bekannten Online-Anbietern wie Thalia, Hugendubel und Buch24 bestellbar.
Einzeln sind die Geschichten auch als E-books bei Kindle-Amazon herunterzuladen.

Leseprobe:
Jan winkte mir aufgeregt zu. Er hatte eine Tür entdeckt, die einen Spalt offen stand. Mama schaffte es nicht mehr, mich zurückzuhalten. Vorsichtig lugten wir in den dahinter liegenden Raum.
„Das muss die Küche sein”, flüsterte ich aufgeregt. Es gab einen altmodischen Schrank aus dunklem Holz und einen alten Herd.
„Der ist ja von anno pippi”, grinste ich.
„Muss bestimmt mit Brennholz angemacht werden”, meinte Jan altklug.
Einen Kühlschrank gab es nicht. Wozu auch? Es gab ja keinen Strom, und bei der Kälte würde eh nichts verderben. Jedenfalls war hier niemand, und der Herd schien auch nie benutzt zu werden, so sauber wie der aussah.
Mama kam in die Küche und sah sich ratlos um.
„Ich habe langsam wirklich Hunger und frage mich, in was für einem Hotel wir hier eigentlich gelandet sind.”
Jan sauste an uns vorbei auf die Rezeption zu. Dann erklang plötzlich ein scheußlich schriller Ton. Ich zuckte zusammen. Feixend sah er uns an, während er seine Hand nochmals auf eine altmodische Klingel drückte. Es schepperte und klirrte. Papa legte beide Hände an die Ohren und stöhnte.
Der kleine Mann mit den großen Ohren und der Nachtmütze erschien oben auf dem Flur.
„Krach machen am frühen Morgen, ääh?” Die Stimme klang überraschend laut und verärgert zu uns hinunter.
„Entschuldigen Sie bitte, dass wir stören, aber wir hätten jetzt gern unser Frühstück.” Mama bemühte sich, freundlich zu sein, doch wer sie näher kannte, konnte den gefährlichen Unterton nicht überhören.
„Stören? Ja, Sie stören mich! Frühstück? Ich schau mal, was ich da habe. Wir kommen  hier nicht so oft zum Einkaufen.” Der verhutzelte Mann schlurfte heran, und ich war mir sicher, dass er das gestern gewesen war vor unserer Tür.
,So ein Schwindler’, dachte ich. ,gestern Nacht haben die doch auch alle was gegessen.’
„Der Besitzer kommt nur sehr selten hierher. Er ist einer dieser Reichen aus der Stadt, wissen Sie”, erklärte der Verwalter.
Er kramte im Küchenschrank und kam mit etwas Käse und Brot zurück.
„Das Brot ist ja schon ganz schimmelig, wie eklig!”, rief ich aus.
„Wirklich?” Das Männlein sah mich aus triefenden Augen an. „Ich dachte, es sei nur ein wenig grün. Aber dafür ist der Käse noch recht gut. Ein Gast hat erst vor ein paar Monden davon gekostet.”
Mir fuhr ein Schauer über den Rücken, als er genießerisch an dem Stück Käse roch. Da waren sicher schon Maden drin. Es hätte mich nicht gewundert, wenn der von alleine über den Tisch spaziert wäre.
„Naja, Käse ist eh nicht so mein Ding”, sagte er gleichmütig und stellte den Teller direkt vor Angela, die als einzige schon erwartungsvoll Platz genommen hatte, auf den Tisch. Meine Schwester hatte immer Hunger, aber jetzt sah sie ein wenig angeschlagen aus.
Mama räusperte sich.
„Wir würden dann gern unsere Rechnung zahlen und weiterfahren.”
Mama war fest entschlossen. Papa hatte von all dem nichts mitbekommen. Er sah schon die ganze Zeit aus dem Fenster und sagte jetzt plötzlich mit verträumter Stimme:
„Sieh doch nur Margot, wir sind völlig eingeschneit. Ist das nicht wunderschön?”

Der in reiner Handarbeit gearbeitete Ghul stammt übrigends aus dem Strunzertaler Atelier. Hier gibt es auch Kobolde, Trolle und Hexen. Eine Besichtigung des Ateliers ist nach telefonischer Absprche möglich.




©byChristine Erdic